Die Verwendung eines Gewichthebergürtel und seine Gefahren

Gewichthebergürtel werden meist von Gewichthebern und anderen Bodybuildern eingesetzt, die sehr intensiv Trainieren wollen. Hauptgrund dafür ist eine erhöhte Rumpfstabilität welche durch erhöhten Bauchinnendruck welchen der Trainingsgürtel entsteht aufgebaut wird. Dadurch wird die Wirbelsäule entlastet und es kann noch härter Trainiert werden. Auch gewöhnliche Fitnessstudiogänger können von einem Gewichthebergürtel profitieren. Bei Übungsserie mit einem Gewicht, welches weniger als 5 mal bezwingbar ist, sollte vorsichtshalber zum Gürtel gegriffen werden. Bei Übungen mit sehr vielen Wiederhohlungen ist ein Gewichthebergürtel dagegen eher schädlich, da der Gürtel nicht nur stabilisieren, sondern auch die Muskelaktivität - vor allem in der Rumpfmuskulatur - verringert. Es gibt auch noch andere Gefahren durch den Gewichthebergürtel. Der Gewichthebergürtel entlastet den Obliquus, während der Rectus Abdominins stärker belastet wird. Das eigendliche Problem ist, dass der Gürtel falsche Muskelkontraktionen verursacht, wenn er durchgehend getragen wird. Dadurch kann der Rücken auf lange Sicht geschädigt werden.

Wann der Gewichthebergürtel eingesetzt wird

Sportler, die noch nicht so lange Krafttraining betreiben, sollten bei gewissen Übungen einen Traininingsgürtel verwenden, da ihr Körper noch nicht ausreichen auf die Belastungen eingestellt ist und deswegen die Wirbelsäule zu stark belastet wird. Bei unsauber ausgeführten Wiederholung drücken die Gewichte einfach viel zu stark auf die Wirbelsäule wodurch diese längerfristig Schaden nehmen kann. Nur ein Gewichthebergürtel bietet hier optimalen Schutz.